Schlagwort-Archiv: Skateboarding

SKATEPLATEAU urban Recreation

16 Nov

SKATEPLATEAU Landungsbrücken Hamburg

Die große Dachfläche der Hamburger U-Bahnstation Landungsbrücken ist als städtischer Raum bisher relativ ungenutzt. Sie dient aufgrund ihrer großartigen Aussicht von der Hafencity, bis über den Hafen hinüber die Elbe hinauf, den meisten Touristen als Punkt für Erinnerungsfotos. Von den Hamburgern ist die Fläche am Fuße des Hamburger Weinberges (ja es gibt einen “Weinberg” in der Hansestadt;-) relativ ungenutzt. Der Grund hierfür liegt für die meisten Hamburger in der fehlenden Gestaltung des Ortes. Es sind kaum Möglichkeiten auf der Betonfläche vorhanden, die zum Verweilen einladen. Die Menschen ziehen daher die Strände oder beispielsweise Parkfiction für einen Aufenthalt vor.

VIDEO zur Aussicht…

Der Ort stellt im Prinzip eine freie Form dar, der sehr großes Potenzial durch seine Lage besitzt und im Sinne einer adäquaten Nutzung brach liegt.

Richie Löffler, Gründer von Mantis, Trap und begeisterter Skater, erkannte das Potenzial schon früh. Da in Hamburg immer mehr urbane Räume gegen die Aneignung der Subkultur Skater “gesichert” werden, nimmt die Anzahl ihrer Räume stetig ab. Man muss dazu sagen, dass die Stadt Hamburg in Zusammenarbeit mit privaten Sponsoren  in den letzten Jahren einige neue Skateanlagen errichtet hat. Das Problem ist aber, dass diese oft an dezentralen Orten liegen und sich nicht immer mit der Intention eines Skaters verbinden lassen. Der Grund für viele, die diesen Sport betreiben, liegt oftmals im neuen  Erfahren und Erleben der Stadt, ihrer Architektur und dem menschlichen Körper.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass es nach wie vor Konflikte zwischen der Stadt und den Skatern in zentralen urbanen Räumen gibt. Dennoch ist die städtische Auseinandersetzung mit dem Thema in der Richtung allgemein als positiv bewertbar.

Die Problemlösung für diese Konflikte können neue Konzeptansätze wie das SKATEPLATEAU sein. Der Entwurf für das Plateau wird einen städtischen Raum mit öffentlicher Aufenthaltsqualität mit baulichen Elementen des Skatens miteinander verbinden. So kann das Ziel erreicht werden, mehrerer Nutzergruppen mit heterogenen  Ansprüchen an Raum, gerecht zu werden. Die baulichen Ausprägungen sind flexibel in ihrer Nutzung. Die Elemente sind nicht klar einer Nutzergruppe zuzuordnen, sondern sind in der Form optisch frei.

Nach vielen Jahren der Gespräche mit Politik, Sponsoren und Workshops hat das Projekt nun konkrete Züge angenommen und wird voraussichtlich nächstes Jahr in die Realisierung gehen.

Aufgrund meiner Mitarbeit, werde ich in diesem blog  immer wieder über den Stand und Neuigkeiten berichten. Es würde uns freuen, wenn ihr als Leser, dieses Projekt in der virtuell vernetzten Welt weiter streut und uns somit supportet.

Alle Infos auf www.skateplateau.de

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Skate Stopper – Kein Skaten in Hamburg!?

9 Apr

Bevor ich aber wieder auf Events, Ausstellungen, etc.  hinweise oder inhaltlich weiterarbeite, liegt mir noch eine Sache am Herzen:

Skate Stopper in Hamburg!!!”

Hamburg als offene Weltstadt [;-)]  geht sehr stringend mit seinen urbanen Sportlern um.

Es werden immer mehr urbane Plätze mit den Stoppern, tja was eigentlich, verschönert, entschärft, sicherer, leiser, ja was wird da eigentlich gemacht? Sollen Skater einfach nur nicht mehr skaten weil die Kanten kaputt gehen, sie tiefsitzende Hosen tragen und somit die Touristen verschrecken könnten? Oder sind dies Überbleibsel aus der breiten Antihaltung gegenüber Punks, null Bock…Was soll das und woher kommt das?

Ich vermute hier einen anderen Zusammenhang. Skater, BMXer, oder andere Subkulturen die sich den Raum in der Stadt aneignen wollen, werden gewissermaßen stigmatisiert und verdrängt. Es passt wohl nicht in das überwachte Bild der Stadt?! Schlimm genug, dass es überall Graffiti und Aufkleber gibt. Die kommen nachts und sind schwer zu fassen aber zum Glück kann man die sportliche Aneignung von Raum einfach mittel Stopper unterbinden, juhu!

Es gibt ja auch genug geplante Skateplätze und die waren teuer also solle man die doch nutzen. Doch was ist wenn es um eine verlorengegangene Erfahrung der Menschen geht, die sie mittels Extremsportart in der städtischen Architektur suchen??? Selbsterfahrung in der gebauten Umwelt, die Stadt anders nutzen als vorgeplant. Die Stadt und Architektur erfahren und nicht nur konsumieren. Darum wird es zum Teil gehen. Und sehen wir uns Barcelona an. Die haben keine Skatestopper, und was ist? Richtig, Barcelona ist eine der beliebtesten und innovativsten Städte der Welt. Gerade weil sich Spinner (nich bös gemient, fahre  ja selber;-)) auf Brettern dort bewegen dürfen.

Also Hamburg wach auf denke Subkultur! Recht auf Stadt bedeutet auch skaten zu dürfen!

Was wäre eigentlich, wenn man Metallleisten entwickelt die man auf diese Stopper setzen kann und dann wäre der Platz, welcher auch immer, wieder befahrbar;-) Was meint ihr?

Vielleicht sammeln wir mal Ideen hierzu?

Einen weiteren Artikel mit Fotos dieser Stopper findet ih hier: Skate Stopper in Hamburg

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