Oberhafen e.V. kreative Freiräume sichern – helft mit!!!

11 Jan

Der Oberhafen e. V. besteht aus kreativen Talenten mit Führungs- und Organisationserfahrung und ist bereit, eine aktive Rolle im Quartiersmanagement für den Oberhafen zu übernehmen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, im Oberhafen optimale Rahmenbedingungen für kreatives Arbeiten zu schaffen und möchte dazu beitragen, dass sich der Oberhafen zu einem Kreativquartier entwickeln kann. 

Der Verein lädt kreative Talente ein, sich auch mit spezifischen Herausforderungen des Oberhafens, z. B. Überflutungen, nachhaltige Nutzungsformen, etc. auseinanderzusetzen, und innovative Lösungen zu erarbeiten.

Der Verein schafft ein flexibles Experimentierfeld und einen nachhaltigen Inkubator für kreatives Arbeiten, der die Ansiedelung eines kreativen Milieus vorbereitet. Durch die Anwesenheit von kreativen Talenten beginnt der Oberhafen, sich in ein Kreativquartier zu transformieren. Durch die Beschränkung der Verweildauer einzelner Projekte auf deren Experimentalphase kann die Halle in den durch die Ausschreibung vorgegeben zwei Jahren einer Vielzahl von Projekten zur Verfügung gestellt werden. Für die jeweiligen Projektinitiativen, das partizipierende Publikum und die Fachöffentlichkeit ergibt sich damit ein außerordentlich hoher Output.

Die Arbeit der kreativen Talente und die Arbeit des Oberhafen e. V. wird wissenschaftlich begleitet und systematisch ausgewertet, um Grundlagen und Methoden für die Entwicklung von Kreativräumen zu finden, die nicht nur für die Entwicklung des Oberhafens, sondern auch für weitere Quartiersentwicklungen genutzt werden können.

 Wenn Du uns unterstützen möchtest: info@oberhafen-ev.de

Schlagworte: , , , ,

Relaunch blog

13 Mai

Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Das scheint auch bei diesem blog der Fall zu sein!?

Eigentlich war er nur begleitend für die Arbeit “Regulate Gentrification” gedacht, aufgrund der recht hohen Frequenz wird es aber weitergehen. Der neue blog wird auf transformation-stadt.de laufen. Der Inhalt dieses blogs wird dann neu geordnet und in neue Kategoriepunkte abgelegt. Wahrscheinlich: Gentrifizierung, Kreatives und Philosophisches.

Dies ist noch nicht klar und wird sich wohl erst bei der Neuordnung ergeben. Auf jeden Fall soll es eine übersichtlichere Zuordnung geben. Inwieweit dies das Design bestimmt bleibt auch noch offen. Fakt ist aber: bunt und doll:-)

Das erste neue Thema des Relaunches wird ein Konzept für eine Transformationsstrategie im Oberhafen Hamburg sein.

Der Relaunch ist für Juni geplant Wegen Zeitmangel auf unbestimmt verschoben. Solltest du Fragen zu einem Thema haben, was hier angerissen wurde, dann maile mir einfach: elektronsiche Post schicken

SKATEPLATEAU urban Recreation

16 Nov

SKATEPLATEAU Landungsbrücken Hamburg

Die große Dachfläche der Hamburger U-Bahnstation Landungsbrücken ist als städtischer Raum bisher relativ ungenutzt. Sie dient aufgrund ihrer großartigen Aussicht von der Hafencity, bis über den Hafen hinüber die Elbe hinauf, den meisten Touristen als Punkt für Erinnerungsfotos. Von den Hamburgern ist die Fläche am Fuße des Hamburger Weinberges (ja es gibt einen “Weinberg” in der Hansestadt;-) relativ ungenutzt. Der Grund hierfür liegt für die meisten Hamburger in der fehlenden Gestaltung des Ortes. Es sind kaum Möglichkeiten auf der Betonfläche vorhanden, die zum Verweilen einladen. Die Menschen ziehen daher die Strände oder beispielsweise Parkfiction für einen Aufenthalt vor.

VIDEO zur Aussicht…

Der Ort stellt im Prinzip eine freie Form dar, der sehr großes Potenzial durch seine Lage besitzt und im Sinne einer adäquaten Nutzung brach liegt.

Richie Löffler, Gründer von Mantis, Trap und begeisterter Skater, erkannte das Potenzial schon früh. Da in Hamburg immer mehr urbane Räume gegen die Aneignung der Subkultur Skater “gesichert” werden, nimmt die Anzahl ihrer Räume stetig ab. Man muss dazu sagen, dass die Stadt Hamburg in Zusammenarbeit mit privaten Sponsoren  in den letzten Jahren einige neue Skateanlagen errichtet hat. Das Problem ist aber, dass diese oft an dezentralen Orten liegen und sich nicht immer mit der Intention eines Skaters verbinden lassen. Der Grund für viele, die diesen Sport betreiben, liegt oftmals im neuen  Erfahren und Erleben der Stadt, ihrer Architektur und dem menschlichen Körper.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass es nach wie vor Konflikte zwischen der Stadt und den Skatern in zentralen urbanen Räumen gibt. Dennoch ist die städtische Auseinandersetzung mit dem Thema in der Richtung allgemein als positiv bewertbar.

Die Problemlösung für diese Konflikte können neue Konzeptansätze wie das SKATEPLATEAU sein. Der Entwurf für das Plateau wird einen städtischen Raum mit öffentlicher Aufenthaltsqualität mit baulichen Elementen des Skatens miteinander verbinden. So kann das Ziel erreicht werden, mehrerer Nutzergruppen mit heterogenen  Ansprüchen an Raum, gerecht zu werden. Die baulichen Ausprägungen sind flexibel in ihrer Nutzung. Die Elemente sind nicht klar einer Nutzergruppe zuzuordnen, sondern sind in der Form optisch frei.

Nach vielen Jahren der Gespräche mit Politik, Sponsoren und Workshops hat das Projekt nun konkrete Züge angenommen und wird voraussichtlich nächstes Jahr in die Realisierung gehen.

Aufgrund meiner Mitarbeit, werde ich in diesem blog  immer wieder über den Stand und Neuigkeiten berichten. Es würde uns freuen, wenn ihr als Leser, dieses Projekt in der virtuell vernetzten Welt weiter streut und uns somit supportet.

Alle Infos auf www.skateplateau.de

Supoortet das SKATEPLATEAU mit eurer kostenlosen Mitgliedschaft im e.V.

SKATEPLATEAU auf facebook

Schlagworte: , , , ,

Soziale Erhaltungsverordnung für St. Georg wird geprüft

23 Jun

Wie im Karolinenviertel steigen die Mieten in St. Georg aufgrund von Modernisierungen erheblich an. Die Mietbestände werden zudem in Eigentum umgewandelt. Was das für negative soziale Auswirkungen  in einem Quartier haben kann, habe ich bereits näher in der Kategorie Aufwertungsprozess beschrieben.

Im Zuge des Prüfungsverfahrens zur sozialen Erhaltungsverordnung tritt automatisch die Umwandlungsverordnung in Kraft. Dies bedeutet, dass das Bezirksamt Hamburg Mitte, Anträge auf Sanierungen, Modernisierungen, Nutzungsänderungen sowie Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen auf der Grundlage der Umwandlungsverordnung bereits auf ein Jahr zurückstellen kann. Grundlage hierfür, ist aber die Einschätzung, dass die abgelehnte Maßnahme eine negative soziale Entwicklung für das Quartier nach sich ziehen würde. Es geht also um eine Art “Schutz” der heterogenen sozialen Bestandsstrukturen.

Der Hamburger Senat hat deshalb am 22.Juni 2010 beschlossen, eine Untersuchung als Grundlage für den Erlass der sozialen Erhaltungsverordnung in St.Georg durchzuführen. Das genaue Verfahren ist bundesrechtlich geregelt. Eine Beschreibung zum Ablauf findest du hier: Ablauf Verfahren soziale Erhaltungsverordnung

Die BSU, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt prüft nun, ob St. georg überhaupt “schützenswert” ist. Hierzu werden in den nächsten Monaten die Haushalte und Bewohner wissenschaftlich befragt. Das Ergebnis wird ein  Gutachten sein, welches wie in St. Paulil, eine Art Handlungsempfehlung darstellt. Es wird die Gefahr einer Verdrängung sozialer Gruppen untersucht und dargestellt.

Für St. Pauli und die Sternschanze ist diese Untersuchung bereits geschehen und es gibt klare Aussagen in dem Gutachten zu einem Erlass der sozialen Erhaltungsverordnung in diesen Stadtteilen. Der Senat muss hierüber aber noch entscheiden.

Schlagworte: , ,

“Preußisch Gangstar” Filmvortrag im Alabama Kampnagel

22 Jun

Preußisch Gangstar, als ich den Titel hörte war ich schon begeistert!

Am Donnerstag den 24.Juni wird “Preußisch Gangster” im Alabama auf Kampnagel gezeigt. Los geht es um 15h und der Eintritt ist FREI!!!

Ben Pohl ( Kamera) und Bartosz Werner (Regie) werden vor Ort sein und sich zu dem Entstehungsprozeß des Films äußern.

Worum gehts in dem Dokumentar-Speilfim “Preußisch Gangster”?

Drei Junge Akteure träumen wie viele andere Jugendliche von dem Durchbruch als Rapper, Clubbestitzer oder Stuntman. Hierbei werden sie in ihrem Alltag zwischen Schule, Clubs und Arbeitsamt im Brandenburgischen Buckow begleitet. Man kann sagen, dass es hier Parallelen zwischen vielen anderen Deutschen Jugendlichen mit ähnlichen Wünschen gibt. Immer wieder gibt es Dokumentationen über Jugendliche in Deutschland die in der HipHopSzene berühmt werden wollen. Sie eifern den wenigen, die es tatsächlich geschafft haben nach. Der Film hat etliche Nachwuchspreise erhalten und lässt somit einiges erwarten;-)

!KOSTENLOS!

Schlagworte:

grafischer Nachtrag zum Artikel: Mechanik der Macht

19 Jun

Aus der Begriffsarbeit zum Thema “Kontrolle” wurde damals mit Kai Dietrich eine Infografik erstellt. Diese Grafik verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Macht, Körper und Kontrollgesellschaft. Uns hat sie sehr geholfen um das Themengeflecht der Selbstdisziplinierung besser zu verstehen. Das Ganze basiert auf den Texten von Foucault: Überwachen und Strafen.

Kontrolle und Gesellschafthier gehts zu dem Artikel über Macht und Kontrolle

Schlagworte: , ,

Ruhe vor dem Sturm?!

14 Jun

Moin liebe Leser,

aufgrund der vielen Arbeit läuft dieser Blog ersteinmal auf Halbmast.

Ab Spätsommer wird RegulateGentrification in meinen neuen Blog zum Thema Stadt integriert. Wie das Projekt genua heißen wird, wird aber noch nicht verraten. Wer die bereits gebuchte Domain findet, bekommt einen Kasten Astra;-)

RegulateGentrification wird dann eine eigene Ecke als ein Thema des Urbanen bekommen. Wichtigster Unterschied wird sein, dass der neue blog breiter in der Theamtik der Stadt aufgestellt sein wird. Ob und wie man Prozesse der Gentrifizierung steuern kann und sollte, soll dann in einem kleinen Expertenforum diskutabel sein. Ich bin gespannt wo es dann hingeht.

Also seid gespannt. Bis bald.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.